Pro NRW Aufmarsch verhindern! Gemeinsam gegen Rassismus und Ausgrenzung! Kundgebung am 12.03. ab 10.00 Uhr in den Peschen in Duisburg-Bergheim

Die rechtspopulistische Partei “Pro NRW” kündigt für März in zahlreichen Städten in NRW erneut eine Serie von Aufmärschen an.
Auch in Duisburg will Pro NRW am 12.03. vor einem vornehmlich von Roma bewohnten Haus in Duisburg-Bergheim, In den Peschen 3 – 5, seine Propaganda verbreiten.
Waren in den vergangenen Jahren vor allem Muslime Ziel ihrer Kampagnen, geraten nun hauptsächlich ZuwandererInnen aus Osteuropa in den Fokus der sich als Bürgerbewegung ausgebenden rassistischen Vereinigung.
Hierbei versucht Pro NRW, an bestehende Vorurteile aus der sog. Bürgerlichen Mitte anzu- knüpfen. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht neue Schreckensmeldungen über die vorwie- gend aus Rumänien und Bulgarien zugewanderten Menschen verbreitet werden, denen von weiten Teilen der etablierten Medien (WAZ)  und Politik die Schuld an sozialen Missständen zugeschoben wird.

Statt sich mit den Ursachen der Flucht innerhalb der EU zu beschäftigen, werden die oft der Volksgruppe der Roma zugehörigen Menschen mit Begriffen wie „Verwahrlosung“ oder „Organisierter Kriminalität“ in Verbindung gebracht.

Ungeachtet der Tatsache, dass die Roma bereits unter der Nazi-Herrschaft als „Zigeuner“ verfolgt und vernichtet wurden, bedient auch der amtierende Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich bestehende Ressentiments und kündigt im Zuge des Bundestagswahlkampfs ein „hartes Vorgehen“ gegen Menschen an, die innerhalb der EU vor Armut und Vertreibung aus ihren Heimatländern geflohen sind und Schutz sowie soziale Rechte benötigen.

In Duisburg finden derartige Kampagnen tagtäglich statt. Das von Zugewanderten bewohnte Haus in Duisburg-Bergheim, vor dem Pro NRW aufmarschieren will, war bereits wochenlang Thema der lokalen Medien und wurde Opfer einer großangelegten Polizeirazzia, die jedoch ergebnislos verlief.

Auch in Duisburg-Hochfeld gab es vor den letzten Landtagswahlen durch Pro NRW bereits Postwurfsendungen in der Hoffnung, durch rassistische Propaganda auf Stimmenfang zu gehen. Der Aktion war eine monatelange Stimmungsmache durch weite Teile der Medien vorausgegangen.
Das Duisburger Netzwerk gegen Rechts ruft dazu auf, sich auch am 12.03.2013 dem rassistischen Aufmarsch entgegen zu stellen.
Statt der betriebenen Hetze und Ausgrenzung fordern wir für die in Duisburg lebenden Rumänen und Bulgaren gleichberechtigten Zugang in allen gesellschaftlichen Bereichen wie Arbeit, Bildung, Wohnen und Sozialleistungen.

Wir begrüßen den angekündigten Widerstand der Bergheimer AnwohnerInnen und rufen zur Bildung eines breiten Bündnisses gegen den Aufmarsch  auf.

•    Pro NRW Aufmarsch verhindern!
•    Schluss mit der Hetze gegen ZuwandererInnen aus Osteuropa!
•    Gleiche Rechte für alle hier lebenden Menschen!

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