Offener Brief des Duisburger Netzwerks gegen Rechts an die Polizeipräsidentin der Stadt Duisburg.

 


Das Duisburger Netzwerk gegen Rechts fordert zu folgendem Sachverhalt dringend Aufklärung: Gibt es eine Kooperation der Duisburger Polizei mit der Partei Die Rechte Dortmund?


Wie auf der Internetseite der faschistischen Splitterpartei Die Rechte nachzulesen ist, soll es eine  Kooperation zwischen Anhängern und Mitgliedern dieser Partei und der Duisburger Polizei geben. Folgender Satz lässt sich auf der Seite des Dortmunder Kreisverbandes nachlesen:” Zwischenzeitlich hat sich die Duisburger Polizei an nationale Aktivisten aus Dortmund gewandt und um Hinweise oder Zeugenaussagen gebeten, mit denen die Täter aus dem linksextremen Spektrum überführt werden können.”* Ein weiteres, in dem Zusammenhang aus unserer Sicht äusserst bedenkliches, Zitat lässt sich auf selbiger Seite finden: ” Die Redaktion des „DortmundEchos“ wird sich, nach einer erneuten Einschätzung der Situation, entscheiden, ob die Namen der Täter an die betroffenen Bürger in Duisburg-Rheinhausen übermittelt werden, damit diese zunächst rechtliche Schritte (gerade auch zivilrechtlich) abwägen können oder ggf. den Aktivisten mitgeteilt werden, die von der Duisburger Polizei um Unterstützung im Kampf gegen kriminelle Linksextremisten angefragt wurden, um somit eine Strafverfolgung zu ermöglichen.”
Wir fordern hiermit die Duisburger Polizeipräsidentin unverzüglich auf, öffentlich diese Verstrickungen aufzuklären. Im Hinblick auf die jüngsten Entwicklungen in der Bundesrepublik im Bezug auf die NSU Morde scheint es uns als dringend geboten, an dieser Stelle die Öffentlichkeit darüber ins Bild zu setzen, inwieweit die Zitate auf der Internetseite der Partei Die Rechte zutreffend sind. Darüber hinaus ist es im Interesse der Öffentlichkeit zu erfahren, was die Behörde denn zu unternehmen gedenkt, sollten die von den Rechten getätigten Aussagen nicht den Tatsachen entsprechen. Wird die Duisburger Polizei juristische Konsequenzen daraus ziehen?

 

 

Duisburger Netzwerk gegen Rechts

15. September 2013

*http://www.dortmundecho.org/2013/09/ueberfall-auf-rheinhausener-buerger-linke-msv-ultras-im-visier/

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