Archiv für den Monat: Oktober 2013

Duisburger Behörden ausser Rand und Band- Unverhältnismässige Polizeieinsätze an der Tagesordnung , Duisburger Netzwerk gegen Rechts fordert lückenlose Aufklärung

Nach dem im August diesen Jahres eine Gruppe von Antifaschisten auf dem Rückweg einer Veranstaltung des Vereins ” Bürger für Bürger” von einer Gruppe sogenannter argloser Nachbarn angegriffen wurden, ist es im Verlauf zu einer Reihe Verhaftungen und Hausdurchsuchungen bei linken Aktivisten gekommen. Ein ehemals grüner Stadtrat aus Moers, der  sich von den Folgen einer Leukämie erholt und körperlich nicht in der Lage ist irgendwelche körperliche Gewalt auszuüben wurde ebenfalls beschuldigt an den Angriffen beteiligt gewesen zu sein. Darüber hinaus kam es im Rahmen der Auseinandersetzungen zu einer völlig unverhältnismässigen Stürmung des überwiegend von Rumänen und Bulgaren bewohnten Hauses In den Peschen 3-5. Dort wollte man etwaigen Angreifern habhaft werden.

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Bericht zur antirassistischen Demonstration in Rheinhausen

Unter dem Aufruf des Duisburger Netzwerks gegen Rechts ” Gegen Rassimus, geistige Brandstiftung und Ausgrenzung” versammelten sich am Samstag etwa 250 Menschen um ein deutliches Zeichen für Gleichheit und Solidarität im Duisburger Stadtteil Rheinhausen zu setzen.

Der Aufruf wurde von zahlreichen Gruppierungen, wie u.a. See Red! Düsseldorf, der Karawane Wuppertal, VVN-BdA und Friedensforum Duisburg, Linksjugend Solid und Die Linke Duisburg unterstützt.Seit mehr als einem Jahr wird in Duisburg eine erbitterte Diskussion über die Situation der rumänischen und bulgarischen EU-Neuzuwanderer geführt. Durch CDU, SPD sowie der WAZ-Mediengruppe zeigt diese Auseinandersetzung immer wieder ihren rassistischen Charakter. Diese ebnete den Weg für eine progromartige Stimmung in Teilen Duisburgs in den vergangenen Wochen. In engagierten Redebeiträgen und Parolen hat die Deminstration nicht nur dem Rassismus eine klare Absgae erteilt sondern auch deutliche politische Forderungen formuliert:

“Wir fordern eine Umkehr in der offiziellen Integrationspolitik, die von Ausschluss und Diskriminierung geprägt ist. Wenn eine Integrationspolitik nicht grundsätzlich einfordert, dass die Lebens- und Arbeitsverhältnisse aufenthaltsberechtigter Zuwanderer an der Forderung nach Gleichheit und Akzeptanz orientiert werden müssen, wird immer wieder ein Rückfall in verschiedenste Spielarten von Rassismus die Folge sein.”, so Thomas Zmrzly, Sprecher des Duisburger Netzwerks gegen Rechts Weiterlesen

Pro NRW hetzt in Duisburg erneut gegen Roma und Flüchtlinge

 


Nachdem Pro Deutschland bereits Ende August an der Merkez Moschee in Duisburg-Marxloh und in Duisburg-Bergheim an dem überwiegend von Roma bewohnten Wohnkomplex mit seinen rassistischen und menschenverachtenden Sprüchen in den Bundestagswahlkampf eingegriffen hatte, hat sein Ableger Pro NRW am 05. Oktober 2013 erneut die inzwischen aufgeheizte Stimmung genutzt, um weitere Kundgebungen durchzuführen, mit denen sie frühzeitig den Kommunalwahlkampf einläuteten. Weiterlesen