WAZ: Polizei räumt ein offenbar eine falsche Information in die Öffentlichkeit gegeben zu haben

Nach unserer Pressemitteilung musste die Duisburger Polizei einräumen, falsche Angaben bezüglich einer Verhaftung auf unserer letzten Kundgebung gegen PEGIDA gemacht zu haben.
Dafür schmeißt sie direkt weitere Lügen hinterher, vonwegen es habe Gewalt gegen Polizeibeamte aus unserer friedlichen Demonstration heraus gegeben.
Eine WAZ-Reporterin bestätigt indes, dass unsere Lautsprecheranlage nicht lauter war, als die Wochen zuvor und dass man sich problemlos auch wenige Meter entfernt unterhalten konnte. Außerdem hat es wohl keine offizielle Beschwerde von Seiten der PEGIDA wegen der Lautstärke gegeben:

Festnahme wegen umstrittener PKK-Fahne bei Pegida-Gegendemo

Festnahme wegen umstrittener PKK-Fahne bei Pegida-Gegendemo

Während der Pegida-Gegendemo in Duisburg hat es eine Festnahme und eine Anzeige gegeben. Vorwurf gegen Polizei wegen vermeintlicher Willkür.Bei der Kundgebung gegen den Aufmarsch der islamkritischen Pegida-Bewegung in Duisburg wurde am vergangenen Montag eine Person festgenommen und gegen eine weitere Person wurde eine Anzeige wegen eines vermeintlichen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz gestellt. Das “Duisburger Netzwerk gegen Rechts” kritisiert nun das Verhalten der Polizei und wirft den Beamten Willkür vor. Die Polizei sagt, dass sie rechtmäßig gehandelt hat. Was ist passiert?

Knapp 100 Pegida-Anhänger versammelten sich laut Polizei am Montag, um ihren “Spaziergang” abzuhalten. Rund 150 Menschen folgten den Gegen-Aufrufen vom Duisburger Netzwerk gegen Rechts und von Duisburg stellt sich quer. Die größte Anhängerschaft brachte das Demokratische Kurdische Gesellschafts-Zentrum aus Marxloh mit. Sie hatten kurzfristig eine Demo angemeldet, protestieren damit gegen Hinrichtungen von Kurden im Iran durch IS-Terroristen. Auf roten Flaggen forderten die Demonstranten “Freiheit für das kurdische Volk”, rosa Flaggen mit einer gelben Sonne zeigten die Solidarität der kurdischen Frauen, gelbe Flaggen zeigten das Konterfei von Abdullah Öcalan, dem inhaftierten Führer der verbotenen PKK.

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/festnahme-wegen-umstrittener-pkk-fahne-bei-pegida-gegendemo-id10397202.html#plx132718672

 

Eine weitere Anzeige, allerdings wegen des “Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz”, hat die Polizei gegen den Anmelder der Gegendemonstration erstellt. Immer, wenn auf Seiten der Pegida-Kundgebung gesprochen worden sei, wären bei der etwa 100 Meter entfernten Gegendemonstration die Lautsprecher der Musikanlage so laut gedreht worden, dass dadurch die Versammlung von Pegida gestört worden sei. So zumindest erklärt die Polizei auf Nachfrage die Anzeige.

Unsere Reporterin, die über die Demonstrationen berichtet hat und am Montag auf dem Bahnhofsvorplatz in Duisburg war, teilt die Ansicht der Polizei nicht. Die Musik, die von den Gegendemonstranten über die Lautsprecher abgespielt wurde, sei nicht lauter gewesen als bei den Demonstrationen in den Wochen zuvor. Obwohl sie nicht weit von den Boxen entfernt stand, konnte sie sich noch problemlos unterhalten.

 

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