Merkel kommt ins Krisengebiet

Ruhrgebiet droht vollends abgehängt zu werden. Medien starten vor Besuch der Kanzlerin Kampagne gegen Duisburger Stadtteil Marxloh

Von Markus Bernhardt/Duisburg
Auf Spitterschutz wie hier beim Truppenbesuch in Afghanistan kan
Auf Spitterschutz wie hier beim Truppenbesuch in Afghanistan kann Merkel im Ruhrgebiet verzichten, auf den Pressetross nicht (Kabul, 3. November 2007)

Seit Wochen vergeht kaum ein Tag, an dem die Presse nicht Stimmung gegen die Bewohner des Duisburger Stadtteils Marxloh macht. Folgte man den vielen Medienbeiträgen, müsste man fast davon ausgehen, dass sich inmitten des Ruhrgebiets slumähnliche Zustände etabliert haben. Mal wird über kriminelle Migrantengangs, mal über Bildungs- und Integrationsverweigerer berichtet. Entweder werden Schlagzeilen produziert zu nichtdeutschen Familienclans, oder im speziellen zu Roma-Großfamilien. Opfer sind immer Polizeibeamte, die sich ob der vielen Kriminellen kaum mehr auf Streife trauen würden.

 

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