Archiv für den Monat: September 2015

PEGIDA und Neonazis Hand in Hand – Rechte Hooligans greifen Gegendemonstration an – Polizei wieder einmal überfordert

Am gestrigen Montag marschierte PEGIDA NRW zum mittlerweile 32. Mal in Duisburg auf, um gegen Muslime, Flüchtlinge und Zuwanderer zu hetzen. Dabei zeigte sich ganz offen, was sich bereits in den letzten Wochen und Monaten abgezeichnet hatte: bei PEGIDA NRW rücken Rechtspopulisten und Neonazis immer stärker zusammen. Gleichzeitig sieht die Polizei die Hauptgefahr offenbar immer noch bei der antifaschistischen Linken und den Menschen, die seit vielen Monaten die Gegenproteste aktiv unterstützen

Hogesa bei PEGida NRW

Nach der Attacke fühlten sich die Angreifer so selbstsicher, dass sie
noch gemeinsam mit der PEGIDA-Demoleitung ablichten und das Foto auf
online stellen ließen. (Quelle:
https://www.facebook.com/pegida.nrw.offiziell/photos/pcb.1632400163700466/1632399560367193/?type=3&theater)

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Erhöhte Kriminalität im Duisburger Norden? Fehlanzeige!

Statt wie angekündigt gegen organisiertes Verbrechen, Drogen- und Waffenhandel in großem Stil sowie “kriminelle Clans” vorzugehen, wie die Polizei es großspurig angekündigt hatte und womit sie eine Aufstockung der Einsatzkräfte in Duisburg-Marxloh durchsetzen konnte, verteilt sie jetzt vor allem Platzverweise und Verwarngelder, geht gegen Leute vor, die am Steuer telefonieren oder den Gurt im Auto nicht angelegt haben.

Dafür bedurfte es zuvor einer wochenlangen rassistischen Hetzkampagne gegen Libanesen und Roma, teurer PR-Auftritte von hochrangigen Politikern und eine seit mehreren Monaten von Steuergeldern finanzierte Dauerpräsenz der Polizei verbunden mit Großeinsätzen, Schikane und Polizeigewalt.

 

polizei

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Achtung Termin verschoben!!! Prozeß findet am 28.10.2015 statt!! Aufruf zur Prozessbeobachtung: Solidarität mit Duisburger Antifaschisten!

Am Mittwoch, den 28.10.2015 wird der erste einer ganzen Reihe von Prozessen stattfinden. Sie richten sich gegen Anmelderinnen und Anmelder, Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Proteste gegen PEGIDA bzw. PRO NRW in Duisburg in diesem Jahr. Mittels des Strafrechts soll versucht werden das Engagement von Antifaschisten und Linken zu diskreditieren und diese zur Aufgabe ihrer Aktivität zu bewegen.

soli gegen repression

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