Erhöhte Kriminalität im Duisburger Norden? Fehlanzeige!

Statt wie angekündigt gegen organisiertes Verbrechen, Drogen- und Waffenhandel in großem Stil sowie “kriminelle Clans” vorzugehen, wie die Polizei es großspurig angekündigt hatte und womit sie eine Aufstockung der Einsatzkräfte in Duisburg-Marxloh durchsetzen konnte, verteilt sie jetzt vor allem Platzverweise und Verwarngelder, geht gegen Leute vor, die am Steuer telefonieren oder den Gurt im Auto nicht angelegt haben.

Dafür bedurfte es zuvor einer wochenlangen rassistischen Hetzkampagne gegen Libanesen und Roma, teurer PR-Auftritte von hochrangigen Politikern und eine seit mehreren Monaten von Steuergeldern finanzierte Dauerpräsenz der Polizei verbunden mit Großeinsätzen, Schikane und Polizeigewalt.

 

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Duisburg. Im Duisburger Norden ist die Polizei seit einigen Wochen präsenter. In den letzten vier Tagen kamen so 86 Verwarngelder zusammen.

Im Duisburger Norden sind aktuell täglich 38 Polizisten zusätzlich im Einsatz. Das schlägt sich auch in der Statistik nieder. Von Donnerstag bis Sonntag kamen die Beamten auf 86 Verwarngelder 27 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen.

Damit wurden unter anderem Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes, zu schnelles Fahren und telefonieren mit dem Handy am Steuer eines Autos geahndet. Außerdem wurden vier betrunkene Autofahrer erwischt, ihnen wurden Blutproben entnommen, Strafanzeigen gab es noch obendrauf.

Durch erhöhte Polizeipräsenz im Norden viele Bagatelldelikte | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
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