Friedenswinter, Montagsmahnwachen, Ramsteiner Appell – Die Kriegsgefahren wachsen, was macht die Friedensbewegung? Eine Veranstaltung Reiner Braun und Pedram Shahyar, am Mittwoch, den 25.5.2016 um 18.30 Uhr.

stopp Ramstein

Die Friedensbewegung war in der alten Bundesrepublik eine machtvolle Bewegung. Hunderttausende beteiligten sich an ihren Demonstrationen und standen hinter ihren Forderungen nach einem “Nein zur Nachrüstung”, “Für eine chemiewaffenfreie Zone in Mitteleuropa” und “Für atomare Abrüstung weltweit”. 2003 gelang es noch einmal, eine Million Demonstranten gegen den Angriff der USA auf den Irak zu mobilisieren.
Seitdem ist es um die Friedensbewegung ruhiger geworden. Die Kriege in Syrien und in der Ukraine aber zeigen, dass ihr Engagement weiterhin unentbehrlich ist. Die Kräfte, die sich heute gegen diese Gefahren wenden, sind heterogener geworden. Neue wie die Montagsmahnwachen sind hinzugekommen. Mit den Aktionen des “Friedenswinters” wurde versucht, sie zusammen mit den traditionellen Organisationen in einer neuen Bewegung zusammenzubringen. Dies gelang nur zum Teil. Über die Perspektiven der Friedensbewegung wollen diskutieren.
Dazu laden wir herzlich ein ins Internationale Zentrum der VHS Duisburg, Flachsmarkt 15, 47051 Duisburg- Zentrum, Nähe Rathaus.
Reiner Braun, Geschäftsführer der International Association of Lawyers against Nuclear Arms (IALANA) und Pedram Shahyar, Redakteur bei KenFM.
Veranstalter: Linker Aufbruch Duisburg, Duisburger Netzwerk gegen Rechts
Unterstützer: Attac Duisburg, Friedensforum Duisburg, VVN Duisburg

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