“Undemokratisch und faschistoid”- Der Publizist Jürgen Todenhöfer über den Anti-Islam-Kurs der AfD, das Gefahrenpotenzial von Religion und die Lehren der Statistik

Im Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger verteidigt der Publizist Jürgen Todenhöfer die Demokratie-Fähigkeit des Islam und der Muslime. Kein gutes Haar lässt er am Programm der AfD. Deren Ansichten zum Islam nennt der ehemalige CDU-Abgeordnete “verfassungsfeindlich”. Dem AfD-Vorsitzenden Jörg Meuthen und dessen Aussage, dem Islam wohne als Religion eine Gefahr inne, die andere Religionen nicht hätten, attestiert Todenhöfer eine “totale Verdrehung der Realitäten”.

Die überwältigende Mehrheit der Muslime ist wahrscheinlich demokratiefreundlicher als viele AfD-Mitglieder.

Jürgen Todenhöfer

Viele Zuwanderer seien glücklich, in einer Demokratie leben zu können. Mit Blick auf die Minarette und den Ruf des Muezzins – bei der AfD wichtiger Bestandteil des gerade abgehaltenen Parteitags – spricht der Interviewte vom Versuch der Volksverdummung, da es in Deutschland nur drei Städte gebe, in denen der Muezzin zum Gebet rufe: Rendsburg, Neumünster und Gladbeck.

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