Donnerstag 09. August – Solidaritätsdemonstration für die Streikenden des Uniklinikums Essen, 16 – 18 Uhr

 

 

Wir brauchen eure Unterstützung, denn unser Streik für mehr Personal und Entlastung im Krankenhaus bedeutet, dass sich einige Hundert Streikende am Uniklinikum Essen und Düsseldorf gegen die Vorstände der Kliniken, die Landesregierung und die Politik der Bundesregierung stellen. Wir stellen uns einer jahrzehntelangen Sparpolitik entgegen, die nicht nur uns Beschäftigte in den Krankenhäusern trifft, sondern auch jede Patientin und jeden Patienten.
In unserem Streik fordern wir konkret:
• Mehr Personal und Entlastung für die Beschäftigten verschiedener Berufe,
die am Klinikum arbeiten!
• Eine festgelegte Mindestbesetzung auf jeder Station,
– die verbindlich eingehalten werden muss
– die ausreichend Zeit für jeden Patienten lässt und nicht auf Kosten der
Gesundheit der Beschäftigten geht
– in der keine Pflegekraft nachts alleine arbeiten muss
• Tarifbindung und angemessene Löhne für alle Berufsgruppen im Krankenhaus: Schluss mit Auslagerung und Niedriglöhnen!
• Ausreichend und verbindliche Praxisanleitung und unbefristete
Übernahme für die Auszubildenden

Im Moment ist die schlimme Arbeitssituation in den Krankenhäusern in aller Munde: Die Regierung redet davon, die Presse. Doch das sind alles nur Worte. Wenn es konkret wird, ist von ihren Versprechen nichts übrig. Genau das erleben wir zurzeit. Nach über 20 Tagen Streik wollen sie uns immer noch mit Trostpflastern abspeisen.
Nachdem wir seit Jahren erleben, dass es immer nur schlimmer wird,
ist uns klar geworden: Wir müssen selber dafür kämpfen, wenn sich für
uns jemals etwas ändern soll.Wir wollen mit unserem Streik einen ersten Schritt in dieseRichtung gehen!
Immer mehr Arbeit in immer kürzerer Zeit schaffen zu sollen, ist natürlich kein Phänomen, das es nur in Krankenhäusern gibt. Viele von euch, egal wo ihr arbeitet, werden das auch kennen. Umso wichtiger ist es, dass diejenigen, die diese Entwicklung nicht mehr länger hinnehmen wollen, zusammen stehen und anfangen, gemeinsam etwas dagegen zu unternehmen.
Deshalb: Beteiligt euch am Donnerstag an unserer Solidaritätsdemonstration!

Termine

 

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