16. Mai| 18.30 Uhr| Ist die russische Außenpolitik gegen Europa gerichtet? mit Reinhard Lauterbach (Historiker und Osteuropakorrespondent ) Internationales Zentrum, Flachsmarkt 15, 47051 Duisburg

In den Mainstream-Medien, westeuropäischen Regierungsverlautbarungen und durch NATO–Thinktanks wird immer wieder von einer Bedrohung durch Russland gesprochen. Anlässlich des 100. Jahrestages des Ende vom Ersten Weltkrieg erklärte Frankreichs Präsident Macron Russland zur Bedrohung, die eine »europäische« Armee – gemeint ist eine Armee der EU – nötig mache.

Angela Merkel will die Sanktionen gegen die Russische Föderation verlängern, weil das Minsker Abkommen von russischer Seite nicht eingehalten würde.

Ergänzt wird dieses propagandistische Sperrfeuer immer wieder durch die vermeintliche oder wirkliche Unterstützung europäischer Rechtspopulisten für den russischen Regierungschef Putin. Und umgekehrt wird vor allem in (links-)liberalen Medien verbreitet, die Regierung Russlands hofiere rechte und rechtsradikale Kräfte in Europa. Das Bild, das hier beschworen wird, ist das eines »östlichen Despotismus«, der den »freien Westen« in Allianz mit düsteren Kräften im Innern zu Fall bringen möchte.

Dieser Darstellung wollen wir gemeinsam mit Reinhard Lauterbach, langjährigem Osteuropa Korrespondent (u.a. ARD, Junge Welt) und Buchautor, nachgehen und sie kritisch überprüfen.

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW in Kooperation mit dem Rosa-Luxemburg-Club Duisburg und dem Duisburger Netzwerk gegen Rechts. Unterstützt vom Friedensforum Duisburg.

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