Das Duisburger Netzwerk gegen Rechts stellt sich vor:
Herzlich willkommen auf der Homepage des Netzwerk gegen Rechts Duisburg.
Wir verstehen uns als einen pluralistischen und antifaschistischen Zusammenhang jenseits von etablierten neoliberalen Parteien.
Seit mehreren Jahren stellen wir uns in Duisburg und der Region den zunehmenden Neonazi-Aktivitäten entgegen und sprechen uns gegen jede Form von Rassismus, Sozialabbau und imperiale Kriege aus.
Wir laden alle demokratisch gesinnten Menschen zu unseren Treffen und Aktionen (Flugblätter verteilen, Plakate aufhängen, Veranstaltungen organisieren) ein.
Mit antifaschistischen Grüssen, Netzwerk gegen Rechts Duisburg
Unser nächstes Treffen findet am 09.09.2010 um 18.30 Uhr statt

c/o Jugend- und Kulturverein
Kaiser-Wilhelm-Str. 284
47169 Duisburg
E-Mail: info@netzwerk-gegen-rechts.org
Pro NRW Kundgebung in Duisburg: Statt großem Auftritt – isoliert im hinterstem Winkel!
Am Samstag fanden sich ca. 50 Demonstranten der selbsternannten „Bürgerbewegung“ Pro NRW am äußersten Rande der Duisburger Innenstadt ein, um für die Abwahl des CDU Bürgermeisters Adolf Sauerland zu demonstrieren. Obwohl sie großspurig einen öffentlichen Auftritt durch die Duisburger Innenstadt mit Abschluss am Rathaus angekündigt hatten, sind sie offensichtlich durch das frühzeitige Agieren der Gegenseite schnell wieder zurück gerudert. So blieb ihr Auftritt fern jeder Öffentlichkeit, außer dem Schutz der Polizei und der Begleitung durch die Antifaschistinnen und Antifaschisten, mobilisiert durch ein Bündnis unter der Federführung des Duisburger Netzwerkes gegen Rechts.
Hatten sich nach 10 Uhr mehr als 150 AntifaschistInnen am Hauptbahnhof eingefunden, um gegen den Auftritt der der islamfeindlichen und rechtspopulistischen Organisation durch die Innenstadt zu demonstrieren, so versuchte eine Gruppe von Gegnern von Pro NRW zeitgleich den Kundgebungsplatz auf der Rückseite des Rathauses zu besetzen. Die Polizei setzte hier offenbar sofort Pfefferspray ein, und hielt es wohl auch später für nötig Minderjährige in Gewahrsam zu nehmen, die nicht sofort den Anweisungen nachkamen. Während der völlig abseits stattfindenden Kundgebung von Pro NRW fanden sich dann noch ca. 40 AntifaschistInnen am Rathaus plötzlich einem Polizeikessel ausgesetzt, weil sie nach deren Ermessen die Kundgebung des DGB stören würde. Nach einer kurzen Verhandlung wurde der Kessel wieder aufgelöst. Das Verhalten der Polizei an diesem Tag kann nur als völlig unverhältnismäßig bezeichnet werden.
Wir werten die Tatsache, dass sich Pro NRW nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit und unter dem Schutz der Polizei im hintersten Winkel am äußersten rande der Innenstadt bewegen konnte als kleinen Erfolg!
Wir werden auch weiter achtsam sein und Widerstand leisten, wenn Gruppen wie Pro NRW mit ihren islamophoben und rassistischen Gedankengut versuchen in unserer Stadt aufzutreten!
Duisburger Netzwerk gegen Rechts
29.08.2010
URL: http://netzwerk-gegen-rechts.org/?printview=1 |