Archiv des Autors: Netzwerk gegen Rechts

03.12.2019| 18 Uhr| Flurstr.31| 47057 Duisburg| Warum das Wohnen immer teurer wird und das nicht so bleiben muss – mit Michael Prütz, Sprecher der Berliner Initiative Deutsche Wohnen & Co enteignen

Explodierende Mieten und unverhältnismäßig hohe Modernisierungskosten bestimmen für Millionen von MieterInnen den Wohnalltag. In Berlin hat sich dagegen seit Jahren ein breiter Widerstand entwickelt. Die Initiative “Deutsche Wohnen & Co enteignen” ist zum Stadtgespräch geworden und hat es geschafft, dass 50 % der Berliner Bevölkerung diese Initiative unterstützt. Auch in Duisburg haben einige wenige Wohnungsgiganten wie Vonovia oder LEG seit Jahren große Wohnungsbestände aufgekauft, mit denen sie auf Kosten der MieterInnen hohe Profite erzielen. So schüttet die LEG rund 40 % der Mieteinnahmen als Dividende an ihre Aktionäre aus, darunter der milliardenschwere US-Fonds BlackRock. Wir sind der Meinung, dass diese an Profitinteressen orientierte Wohnungspolitik beendet werden muss. Wir wollen deshalb mit unserer Veranstaltung den Auftakt machen, um über Alternativen zum aktuellen Wohnungsmarkt zu informieren und den Widerstand voranzubringen.

Die Antikapitalistische Linke (AKL) ist eine politische Strömung in der Partei DIE LINKE. Sie besteht aus bewegungsorientierten Mitgliedern der Partei DIE LINKE, aber auch aus Parteilosen. Sie sieht sich als Brückenglied zwischen der Partei DIE LINKE und den außerparlamentarischen Bewegungen. Die AKL setzt sich für die weitere Stärkung des antikapitalistischen Profils der Partei DIE LINKE ein.

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8. Mai – Tag der Befreiung vom Faschismus:

“Lasst uns die Warnungen erneuern, und wenn sie schon wie Asche in unserem Mund sind. Denn der Menschheit drohen Kriege, gegen welche die vergangenen wie armselige Versuche sind und sie werden kommen ohne jeden Zweifel, wenn denen, die sie vorbereiten, nicht die Hände gebunden werden.!”
Bertholt Brecht

Schwur von Buchenwald

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Auf die Straße gegen Kapitalismus und Nazis Demonstrationen von Gewerkschaftern, Antifaschisten und radikalen Linken in vielen Städten. Wenige Teilnehmer bei Aufmärschen von Neofaschisten

“In verschiedenen Städten kam es am 1. Mai auch zu Protesten von Antifaschisten und anderen Nazigegnern. In Duisburg protestierten Tausende Menschen gegen einen Aufmarsch der faschistischen Splitterpartei »Die Rechte«, die trotz landesweiter Mobilisierung nur rund 250 Personen für ihre neuerliche Provokation mobilisieren konnte. Im sächsischen Plauen gelang es Gegendemonstranten kurzzeitig, mittels einer Sitzblockade den Aufmarsch der faschistischen Partei »Der III. Weg« zu blockieren. Auch an diesem Aufmarsch beteiligten sich deutlich weniger Neonazis als zuvor angenommen. Allerdings durften die Teilnehmer mit Erlaubnis der Stadt mit Fackeln aufmarschieren. Zu weiteren Aufmärschen von extrem Rechten, etwa der NPD, kam es unter anderem in Dresden. Antifaschisten, die in Erfurt versuchten, gegen den Wahlkampfauftakt der AfD-Ost-Landesverbände zu protestieren, wurden von der Polizei mittels Schlagstock- und Pfeffersprayeinsatzes abgedrängt. Übergriffe der Beamten soll es auch in anderen Städten gegeben haben.

In Nürnberg beteiligten sich 1.500 Menschen an der traditionellen DGB-Demonstration; die dortige »Revolutionäre 1.-Mai-Demonstration« zog mit über 3.000 mehr als doppelt so viele Teilnehmer an.

In Essen setzten sich etwa 70 Mitglieder einer linken Gruppe an die Spitze der DGB-Demonstration. Sie warfen dem DGB einen sozialpartnerschaftlichen Kurs und fehlende Kritik an dem »kapitalistischen Staatenbündnis« EU vor. Nach einer entsprechenden Aufforderung von DGB-Ordnern räumten sie den Platz an der Demospitze. Trotz großspuriger Ankündigungen im Vorfeld versuchte der Essener AfD-Politiker Guido Reil, der zuvor 26 Jahre Mitglied der SPD war, nicht, sich an der DGB-Demonstration zu beteiligen.”

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