Über Uns

Enstehung, Geschichte und Ziele
Das `Duisburger Netzwerk gegen Rechts` als Zusammenschluss verschiedener Kräfte aus Parteien, Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen gründete sich im Februar 2005, nachdem Neonazis seit Mitte 2004 Duisburg vermehrt zu ihrem Aufmarschgebiet gemacht hatten.

Das Netzwerk hat von Anfang an die Position vertreten, dass nur ein breiter antifaschistischer Widerstand eine angemessene Reaktion auf die zunehmenden faschistischen Provokationen darstellt. Ignoranz gegenüber faschistischen Kräften verharmlost unserer Meinung nach, wo es notwendig ist, aufzuklären und zu skandalisieren.
Deshalb wird das Netzwerk, wo immer faschistische Gruppierungen in unserer Stadt aufzutreten versuchen, die Duisburger Bevölkerung aufrufen, sich ihnen mit uns entgegenzustellen.
Denn lassen wir uns nicht von „des Nazis neuen Kleidern“ täuschen: Hinter den (neuen) antikapitalistischen und demagogischen Parolen, in denen soziale und tagesaktuelle Themen aufgegriffen werden, verbirgt sich der alte faschistische Inhalt: „Ausländer raus“ und „Deutschland den Deutschen“. Ihre Weltanschauung bleibt rassistisch und antisemitisch und zielt auf eine Spaltung in Deutsche und Nicht-Deutsche.

Doch Rassismus ist eine Ideologie, die nicht nur von Neonazis vertreten wird. Rassismus beginnt bereits dort, wo MigrantenInnen mit Sondergesetzen behandelt werden, indem ihnen z.B. der deutsche Arbeitsmarkt versperrt wird, immer höhere Hürden für Flüchtlinge aufgebaut werden oder ihnen trotz langem Aufenthalt das Wahlrecht versagt wird.
Zu dieser Politik gehört ebenso, wenn Muslime unter Generalverdacht gestellt werden und Organisationen den Moscheebau im Duisburger Norden mit einer angeblich „Terrorgefahr“ in Verbindung bringen.

Dieser Politik setzen wir unsere eigene Perspektive entgegen. Das Duisburger Netzwerk gegen Rechts setzt sich für antifaschistische Aufklärung ein und praktiziert sie auch. Wir treten ein für die Verteidigung und den Ausbau demokratischer und sozialer Rechte für alle Menschen, gleich welcher Herkunft, Hautfarbe, Religionszugehörigkeit und sozialem Status.

Wir stellen uns gegen jede imperialistische Kriegs- und Besatzungspolitik, egal ob unter Führung der USA oder der EU, und gegen wirtschaftliche oder militärische Unterdrückung benachteiligter Minderheiten und Völker.

Neben dem konkreten Widerstand gegen faschistische Propaganda und Umtriebe in unserer Region halten wir das Engagement für Demokratie, Frieden und soziale Rechte für den einzigen langfristig erfolgversprechenden Weg, faschistischer Gefahr entgegenzuwirken. Deshalb lehnen wir eine Zusammenarbeit mit politischen Kräften ab, welche für Sozialabbau, Militarisierung der Politik oder Einschränkung demokratischer Rechte eintreten.

· Gegen alte und neue Nazis, gegen jede Form von Rassismus und Ausgrenzung.

· Für soziale Sicherheit, gleiche Lebenschancen, das Recht auf freie Bildung und für den Ausbau der Demokratie.

· Gegen polizeistaatliche Gewalt und Repression. Für die Verteidigung der Grundrechte.

· Gegen Angriffskriege und imperiale Anmaßung und für die Einhaltung des Völkerrechts und die Respektierung des Selbstbestimmungsrechts der Völker.

· Für Frieden, Völkerfreundschaft und internationale Solidarität.

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